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Studie: Warum 75% der Österreicher Kunst im Büro wollen

Studie: Warum 75% der Österreicher Kunst im Büro wollen

Kunst ist für viele von uns ein wichtiger Teil des Lebens und auch in einem Großteil der österreichischen Büros (57 Prozent) ist sie zu finden. Auch bei Viking legen die Mitarbeiter bei der Bürogestaltung gerne mal selbst Hand an. So haben wir beispielsweise das erste Level von Super Mario mit über 6,000 Post-its an die Wand geklebt.  

Aber wie beeinflusst uns Kunst im Büro? Welche Art von Kunst wünschen sich österreichische Arbeitnehmer verstärkt? Um diese Fragen beantworten zu können, haben wir in Österreich mithilfe des Meinungsforschungsinstituts OnePoll 1.000 Arbeitnehmer befragt. Außerdem wollten wir wissen, wie es mit Kunst am Arbeitsplatz in anderen Ländern steht und haben neben Österreich auch Arbeitnehmer im Vereinigten Königreich, den Niederlanden, Italien und Deutschland befragt. 

65% denken, dass Kunst am Arbeitsplatz glücklicher macht

Heutzutage ist Kunst am Arbeitsplatz schon fast zum Standard geworden. Umso einfacher ist es für Manager zu vergessen, dass Kunst helfen kann um Mitarbeiter zu motivieren und zu inspirieren. Drei von vier Österreicher sprechen sich für mehr Kunst am Arbeitsplatz aus und wünschen sich unter anderem mehr Fotografien, Gemälde und Wall Art.  

In Italien hat Kunst einen noch höheren Stellenwert als in Österreich, denn 90 Prozent wünschen sich Kunst im Büro. Sie kennen sich auch am besten aus: in einem Quiz, bei dem man berühmten Kunstwerken den richtigen Künstler zuordnen musste, haben die Italiener am besten abgeschnitten. 

Laut unserer Umfrage hat Kunst im Büro positive Effekte auf österreichische Arbeitnehmer. Fast zwei Drittel der Befragten geben an, dass Kunstwerke am Arbeitsplatz glücklicher machen und mehr als die Hälfte arbeiten mit Kunst im Büro produktiver und fühlen sich weniger gestresst. Außerdem denken 61 Prozent, dass ansprechende Kunst auch einen guten Eindruck auf zukünftige Kunden und Mitarbeiter macht.  

Wir wollten zusätzlich wissen, wie das ideale Kunstwerk für Österreicher aussehen sollte. Büros, in denen es bereits Kunst gibt, haben meist Fotografien an den Wänden. Das wird auch von jenen bestätigt, die sich mehr Kunst im Büro wünschen, denn fast die Hälfte bevorzugt Fotografien. Die Motive sind meistens entweder „Landschaft“ oder „Tiere“, wobei knapp ein Drittel der Befragten besonders die heimische Alpenlandschaft am besten findet. 29 Prozent sehen außerdem gerne wilde Tiere als Teil der Kunst im Büro. Während die deutschen Nachbarn klassische und abstrakte Kunst als motivierend und stresssenkend empfinden, bevorzugt man in Österreich Kunst im humoristischen Stil. 

Das Hochschulprojekt

Österreich – „Nature Invasion“ 

Da die Mehrzahl der österreichischen Arbeiter Kunst im Büro haben wollen, haben wir mit der FH Joanneum zusammengearbeitet um im Rahmen dieser Kampagne ein Kunstwerk für Viking zu schaffen. Studenten sollten sich ein Konzept überlegen und für ihr jeweiliges Land mithilfe der Umfragen-Ergebnisse das ideale Kunstwerk für den Arbeitsplatz erschaffen – idealerweise mit Büromaterial, wie zum Beispiel Papier oder Stiften. 

Die Künstlerinnen 

Luisa&Lena

Unsere Künstlerinnen aus Österreich heißen Luisa-Christin Kaßler (links) und Lena Geiregger (rechts) und sie studieren Informationsdesign an der FH Joanneum in Graz. Ihre Ausbildung bietet ihnen die Möglichkeit, sich mit Typografie, Corporate Design, Verpackungsdesign, Interface Design, Videoproduktion und allen möglichen Aspekten von Mediendesign zu befassen. In ihrem Studium lernen sie nicht nur Visionen zu entwickeln und sie kompetent umzusetzen, sondern auch Geschichten zu erzählen. 

 

Das Konzept 

Ihr Konzept beschreiben Lena und Luisa so: „Für unser Projekt haben wir uns vorgestellt, dass unser Kunstwerk eine gedankliche Flucht aus einem grauen, eintönigen Büroalltag darstellt. Wo stetiges, abgehacktes Tippen auf den Tastaturen ein großes, kahles Büro erfüllt. Wo sich Grau in Grau Tische dicht an dicht reihen. Wo das kalte Licht der Neonröhren den Raum erhellt und ausdruckslose Gesichter vom Schein der Computerbildschirme verzerrt werden.  

Unser Kunstwerk wirkt genau dieser Stimmung entgegen und zeigt die Freiheit der Natur und der Tiere. Unsere bunten Origami Tiere erfüllen sowohl das Landschaftsgemälde, als auch den gesamten Raum mit Leben. Somit verlassen sie ihren Wald, ihre Bühne. Dieser Gedanke war die Inspiration für unser Landschaftsgemälde. Es ist nach dem Prinzip des Bühnenbaus aufgebaut, wodurch Schicht für Schicht ein dreidimensionales Gemälde entsteht. Dieses grüne Dickicht ist die Arena für unsere heimischen Origami-Tiere.  

In unserem Wald leben Reh, Wolf, Eichhörnchen, Eule, der vorsichtige Hase und der schlaue Fuchs, der sich als Erster aus dem Unterholz wagt.“ 

Materialien 

material

Für ihr Kunstwerk benötigten Lena und Luisa: 

  • Verschieden farbiges Tonpapier in Schwarz, Braun, Dunkelgrün, Maigrün, Grün, Kirschrot, Orange, Sand und Weiß 
  • Kopierpapier in Pastell 
  • Faltblätter 
  • Alleskleber 
  • Klebestift 
  • Fasermaler in Schwarz 
  • Tipp-Ex 
  • Klebeband 
  • Lutscher mit Cola-Geschmack 

 

Erstellung des Kunstwerks 

Nachdem alle Materialien bestellt waren, konnte es mit der Erstellung des Kunstwerks losgehen. Aus Papier wurde die Wald-Kulisse ausgeschnitten und die Origami-Waldbewohner gefaltet. 

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Das fertige Kunstwerk 

AT - Nature Invasion

Internationaler Vergleich

Auch in den anderen Umfrage-Ländern haben sich Arbeitnehmer für Kunst im Büro ausgesprochen. Deshalb haben wir auch dort mit Studenten zusammengearbeitet. Basierend auf unseren Ergebnissen kamen diese tollen Kunstwerke dabei heraus. 

Deutschland

Anders als in den anderen Ländern, bevorzugen in Deutschland viele auch klassische Fotografien und das am liebsten von Küstenlandschaften. So sieht das Kunstwerk der Studenten der Hochschule Mannheim aus: 

DE final artwork

Italien

Die Vorstellungen der Italiener sind denen der Deutschen recht ähnlich. Auch sie arbeiten am liebsten neben Fotografien und Küstenlandschaften, nur darf es in Italien ruhig auch ein bisschen moderner sein. Zwei Studentinnen der „Accademia delle belle arti“ haben sich das so vorgestellt: 

IT Final Artwork

 

Niederlande

Auch in den Niederlanden kann man sich am besten mit moderner Fotografie konzentrieren. Allerdings bevorzugt man hier Flusslandschaften, was eine Absolventin der Kunsthochschule „Fontys Hogeschool voor de Kunsten“ so kreativ umgesetzt hat: 

Kunstwerk - Viking met passe partout

 

Vereinigtes Königreich

Moderne Kunst gefällt auch den Engländern, doch anders als ihre europäischen Nachbarn auf dem Festland lieber in der Form eines Gemäldes. Die heimische Küstenlandschaft ist hier sehr beliebt, aber auch wilde Tiere werden als Motiv gerne gesehen. Studenten der Leeds Art University haben sich von den Umfragen-Ergebnissen so inspirieren lassen: 

UK Final Artwork

 

 

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Was sind Ihre Erfahrungen und Meinung über Kunst am Arbeitsplatz? Hilft sie Ihnen motiviert und konzentriert zu sein? Wir freuen uns, wenn Sie es uns auf unserer Facebook-Seite oder bei uns auf Twitter verraten.

Fast zwei Drittel der Befragten geben an, dass Kunstwerke am Arbeitsplatz glücklicher machen.
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