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Hot Desking – frühes Kommen sichert gute Plätze

Hot Desking – frühes Kommen sichert gute Plätze

Hot Desking ist ein heißer Trend, der aus dem coolen London zu uns herübergeschwappt ist. Namenhafte große Unternehmen haben das Konzept, dass niemand mehr einen festen Schreibtisch im Büro hat, bereits übernommen. In manchen Büros wird es sogar ganz auf die Spitze getrieben und es gibt weniger Schreibtische als Mitarbeiter, da es ja oft vorkommt, dass jemand krank ist oder im Urlaub oder Teilzeit arbeitet. Wir haben den Trend genauer unter die Lupe genommen, geschaut woher die Idee ursprünglich kommt und Vor- und Nachteile beleuchtet.

Die Geschichte

Der Begriff Hot Desking wurde direkt aus dem Englischen im deutschen Sprachraum übernommen. Deshalb ist es für alle nicht Engländer schon schwieriger aus dem Wort allein abzuleiten woher der Begriff stammen könnte. Im englischen Sprachraum vermutet man, wenn Wikipedia zu Rate zieht, dass das Konzept von der Marine abgeschaut wurde. So spricht man bei Matrosen von „hot bunking“ wenn bei Schichtende das noch warme Bett des Matrosen, der die Schichtablöse ist, direkt übernommen wurde.

hot desking 1

Vorteile des Hot Deskings

Kostenersparnis: Wenn ein Büro weniger Schreibtische als Angestellte hat, kann das (Großraum-)Büro entsprechend kleiner sein. In einer Stadt wie Wien kann das eine Menge Kosten sparen – von der Miete, über Heizung und Klimaanlage oder selbst Anschaffungskosten für Rechner.

Kommunikation im Kollegium: Wenn man nicht immer neben den gleichen Kollegen sitzt, kennt man alle Kollegen ein bisschen besser. Vielleicht finden Sie Dank Hot Desking einen neuen Frollegen?

Neue Einblicke: Ohne festzugewiesene Schreibtische ist es einfacher, über den eigenen Tellerrand zu schauen. Man bekommt automatisch einen Einblick in die tägliche Arbeit anderer und die Zusammenarbeit gestaltet sich einfacher.

Abwechslung: Ein bisschen Alzheimerprävention bekommt man gratis obendrauf: Experten empfehlen Gehirnjogging, um die grauen Zellen auf Trab zu halten. Was für die einen ein neuer Weg zur Arbeit ist, ist für den anderen Hot Desking. Veränderungen in der Umgebung werden aufmerksamer wahrgenommen, wenn man nicht in einem gewissen Alltagstrott gefangen ist.

Ordnung: Generell sieht ein Büro, in dem das Hot Desk Prinzip angewandt wird, viel aufgeräumter aus als ein klassisches Büro. Da das Konzept generell nur in Büros funktioniert, in denen es eine perfekte elektronische Ablage gibt bzw. Dokumente in der Cloud gespeichert werden, gibt es weniger Papierkram.

hot desk 2

Nachteile des Hot Deskings

Keine eigene Ablagefläche: Alle benötigten Arbeitsunterlagen müssen die Arbeitnehmer in einem Hot Desking Büro mit sich herumtragen, wenn kein persönlicher Stauraum zur Verfügung steht. Das schränkt den Komfort ein, denn wer hat nicht einen kleinen Snack in der Schublade oder ein Ladekabel, falls der Handyakku leer wird?

Unpersönliche Büroräume: Ohne einen eigenen Schreibtisch fehlt dem ganzen Büro an Persönlichkeit. Ein Wohlfühlfaktor stellt sich nicht ein. Gerade dieser kann jedoch zur Produktivität der Mitarbeiter beitragen, schließlich verbringen wir an einem durchschnittlichen Arbeitstag mehr Zeit mit den Kollegen als Zuhause.

Zeitverlust: Muss der Arbeitsplatz jeden Morgen neu eingerichtet werden, führt das unweigerlich zu Verzögerungen. Fällt dann noch der zentrale Server, auf dem alle Dateien gespeichert sind aus, kann das sehr frustrierend sein.

Verlust am Zusammenhalt des Teams: Teamgeist ist wichtig und wird auch durch enge Zusammenarbeit mit den Kollegen gefördert. Sitzt man jeden Tag neben einem anderen Kollegen, kann sich kein richtiger Zusammenhalt einstellen. Schlimmstenfalls kann es sogar zur Ausgrenzung einzelner Kollegen kommen, denn natürlich wird man stets versuchen, neben einem Kollegen zu sitzen, den man gut leiden mag.

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Wie sieht es in Ihrem Büro aus? Klassisch oder Hot Desk – was gefällt Ihnen besser? Wir freuen uns, wenn Sie es uns auf unserer Facebook-Seite oder Twitter verraten.

 

besetzte Schreibtische im Großraumbüro Hot Desking ist ein heißer Trend, der aus dem coolen London zu uns herübergeschwappt ist. Es ist das Konzept, dass niemand mehr einen festen Schreibtisch im Büro hat.
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