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Berufsstart: Traineeprogramm oder Direkteinstieg?

Berufsstart: Traineeprogramm oder Direkteinstieg?

Sobald sich die Studienzeit dem Ende zuneigt, stehen viele Berufsanfänger vor der Frage wie es danach weitergehen soll: Direkt in den Job einsteigen oder doch lieber zuerst die Karriereleiter mit einem Traineeprogramm erklimmen? Wir haben mit Philipp Ossberger, Geschäftsführer bei TRAINEES.AT (Teil der UNIMAG GmbH) gesprochen um herauszufinden, weshalb sich ein Traineeprogramm für Berufs-
einsteiger besonders lohnen kann und oftmals die bessere Wahl als der Direkteinstieg ist.   

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Sanfter Übergang vom Studium ins Berufsleben

Wer alle Stationen des Bewerbungsverfahrens erfolgreich gemeistert und sich einen Platz im Wunschunternehmen gesichert hat, muss seine Leistungen in der Probezeit zumeist erst einmal unter Beweis stellen. Während Arbeitgeber von Direkteinsteigern bereits innerhalb der ersten Wochen Resultate sehen wollen, haben Trainees meist die Möglichkeit, sich in ihrer Anfangszeit ausgiebig mit den verschiedenen Unternehmensbereichen, Abteilungen und Aufgaben vertraut zu machen.

Da sich Unternehmen mit Traineeprogrammen oftmals die eigenen Führungskräfte heranziehen möchten, ist es für Trainees besonders wichtig, das Unternehmen und alle wichtigen Ansprechpartner von Grund auf kennenzulernen. Für Direkteinsteiger wiederum ist das oftmals keine Priorität im direkten Vergleich mit der zufriedenstellenden Erfüllung aller Jobanforderungen.

Verlängerte Berufsorientierungsphase

Je nach Traineeprogramm haben Berufsanfänger die Möglichkeit, sich in unterschiedlichen Abteilungen und Arbeitsbereichen zu orientieren und einzuarbeiten. Im Anschluss können sich Trainees dann oftmals die Entscheidung herausnehmen, welches Aufgabengebiet ihnen am besten gefällt und sich in ihrem Wunschbereich weiter spezialisieren. Wer direkt in den Beruf einsteigt, hat sich bereits auf ein bestimmtes Arbeitsfeld eingelassen und genießt weniger Flexibilität bei Neu- oder Umorientierungen.

Persönlichkeitsentwickung und Unterstützung durch Mentoren  

Die meisten Unternehmen stellen ihren Trainees zu Beginn ihrer beruflichen Ausbildung eine persönliche Mentorin oder einen persönlichen Mentor zur Verfügung. Diese Mentoren erfüllen vorrangig die Funktion, Trainees während ihres Ausbildungsprozess zu begleiten und zu unterstützen. Des Weiteren fördern Mentoren in ihrer Beratungsfunktion auch den persönlichen Entwicklungsprozess und können Hilfestellung leisten, wenn es um die Weichenstellung bei zukünftigen Karriereentscheidungen geht.

Philipp Ossberger, Geschäftsführer bei TRAINEES.AT (Teil der UNIMAG GmbH)

Trainees können vieles von ihren persönlichen Ansprechpartnern lernen, was Direkteinsteigern oftmals vorenthalten bleibt. Darüber hinaus können während des Traineeprogramms durch Mentoren wertvolle Kontakte innerhalb des Unternehmens geknüpft werden, die so das eigene berufliche Netzwerk erweitern. Selbst wenn es nur Smalltalk an der Kaffeemaschine ist, kann man durch den langfristig eingestellten Ausbilder einen guten Draht zum oberen Management herstellen.

Mehr Fortbildungsmöglichkeiten

Während bei Direkteinsteigern das Training und die Fortbildungsmöglichkeiten meist direkt auf die spezifischen Aufgaben, die es im Job zu erfüllen gilt, zugeschnitten sind, werden Trainees häufig mehr Fortbildungsmöglichkeiten zur Verfügung gestellt. Da Traineeprogramme oftmals sehr kostspielig sind, werden diese häufig von großen Unternehmen angeboten, die sich das Heranziehen der eigenen Führungskräfte leisten können. Somit ist man meist auch nicht der oder die Einzige im Traineeprogramm und extra Fortbildungen in den Bereichen Führungskompetenz und Teambuilding.

Erleichterter Aufstieg durch Unternehmensnetzwerk

Da Trainees abhängig von den Rahmenbedingungen ihres Programms oftmals einen Großteil aller Stationen und Abteilungen im Unternehmen durchlaufen, können sie sich bereits frühzeitig im Unternehmen ein Netzwerk aufbauen, das für den eigenen Aufstieg im Unternehmen förderlich sein kann. Die Kollegen kennen Trainees beim Namen und bekommen schnell einen ersten Eindruck über deren Qualifikationen und Arbeitsmoral. Des Weiteren sehen sich Personalverantwortliche, wenn es um die Neubesetzung wichtiger Rollen im Unternehmen geht, lieber in den eigenen Reihen um, als Fachkräfte von außerhalb einzustellen.

Wer sich eine langfristige Karriere im Unternehmen vorstellen kann und bereits früh von exzellenten Fortbildungsmöglichkeiten profitieren möchte, für den kann ein Traineeprogramm genau das Richtige sein. Weitere Informationen für Arbeitgeber und Traineeinteressierte gibt es unter: www.trainees.at

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