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Zen at Work: Meditation am Arbeitsplatz

Zen at Work: Meditation am Arbeitsplatz

Katy Perry, Hugh Jackman, Angelina Jolie, Clint Eastwood – die Liste der Stars und Sternchen, die auf Meditation gegen Stressbewältigung schwören, ist endlos. Jetzt fragen Sie sich bestimmt: „Und was kann mir das im Alltag helfen?“ Meditation ist nicht nur etwas für die Reichen und Schönen, sondern wird immer mehr gegen Burnout, Schlafstörungen und zur Stress- und Druckbewältigung eingesetzt. Wir haben uns das Thema Meditation am Arbeitsplatz bzw. gegen Alltagsstress einmal näher angeguckt.

Meditation

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Wie so oft in der Wissenschaft, scheiden sich über die Wirkung von Mediation die Geister. Es gibt viele Skeptiker, doch hochrangige Institute haben sich in den letzten zehn Jahren intensiv mit dem Thema Meditation und dessen Vorteile für die körperliche, sowie psychische Gesundheit beschäftigt und einige spannende Entdeckungen gemacht. Forscher haben nämlich mithilfe von Hirn-Scans herausgefunden, dass Meditation sogar bestimmte Bereiche im Gehirn wachsen lässt.

Auch eine großangelegte Studie der Oxford University bestätigt, dass Meditation oder genauer gesagt Achtsamkeit–basierende kognitive Therapien genauso effektiv sind, wie einige Antidepressiva. Folgend eine Auflistung der Vorteile von Meditation:

  • Unterstützt die Informationsverarbeitung im Gehirn und steigert die Konzentrationsfähigkeit.
  • Die Gedächtnisfunktion wird verbessert. Das heißt, dass Informationen besser und länger gespeichert, sowie wieder hervorgerufen werden können.
  • Psychische Gesundheit wird gestärkt und das Fokussieren, zum Beispiel auf eine Tätigkeit, wird verbessert.
  • Entlastung von Symptomen wie Angst, Unsicherheit und Beklommenheit.
  • Stärkung des Selbstbewusstseins und besserer Umgang mit unangenehmen Situationen.
  • Verbesserung der Widerstandsfähigkeit gegen Schmerzen.
  • Unterstützung bei der Verringerung des Blutdrucks bei erhöhten Werten.
  • Ganzheitliche Verbesserung des Immunsystems.

Das hört sich doch alles sehr vielversprechend an – es gibt jedoch einen Haken. Gleich wie bei gesunder Ernährung oder Sport, trägt leider eine einmalige Meditation genauso viel zu einem gesünderen Leben bei, wie der einmalige Fitnessstudio-Besuch. Regelmäßigkeit lautet das Zauberwort. Meditation muss geübt und regelmäßig über einen längeren Zeitraum praktiziert werden, um Erfolge zu erzielen. Das Gute ist jedoch, dass Meditation aufbauend ist und man recht schnell kleinere Erfolgserlebnisse verspüren kann. Jetzt denken sich viele bestimmt – ich habe aber keine Zeit, um stundenlang im Schneidersitz zu meditieren. Das muss auch nicht sein, täglich 10-20 Minuten Meditationszeit reichen schon – und seien wir uns einmal ehrlich, die Zeit hat man dann schon, wenn man sie sich nimmt. Wie erwähnt, ist Regelmäßigkeit bei der Meditation wichtig. Diese sollte täglich und am besten zur gleichen Tageszeit ausgeübt werden. Also zum Beispiel am Morgen nach dem Aufstehen, in der Mittagspause oder auch nach der Arbeit. Gerade am Anfang fällt es schwer, herunterzukommen und abzuschalten, deshalb suchen Sie sich am besten einen ruhigen Ort aus, an dem Sie keiner Unterbrechen kann. Wichtig: Vergessen Sie auch nicht, jegliche elektronischen Geräte auf lautlos zu stellen. Wenn Sie Meditation am Arbeitsplatz anwenden möchten, buchen Sie sich die 10-20 Minuten täglich in den Kalender, so vergessen Sie im stressigen Alltag nicht darauf.

Relaxing

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Auf die Knöpfe, fertig, Ohhhhhm!

Es gibt unzählige Mediations-, Achtsamkeits-, oder auch im Neudeutschen „Mindfulness“ Methoden. Unsere Smartphones tragen ja regelmäßig zu unserem Stresslevel bei, aber es gibt auch sehr hilfreiche Meditations-Apps, die gerade für Anfänger gut geeignet sind. Buddhify, Calm, Headspace, Stop-Breathe-Think oder 7Mind sind nur einige Beispiele. Die meisten dieser Apps sind auf Englisch, viele haben aber auch schon deutsche Versionen. Wie so oft bieten diese Apps gratis Test-Versionen an und ein Upgrade kann bei Bedarf kostenpflichtig erworben werden. Auch auf Youtube können Sie fündig werden.

Wie Sie sehen, gibt es viele einfache Möglichkeiten, um Ihre Gesundheit und Ihr Wohlbefinden mit Meditation zu verbessern. Probieren Sie es doch einfach einmal aus – und seien wir uns ehrlich, 10-20 Minuten für sich mit etwas Entspannungsmusik, hören sich doch gar nicht mal so schlecht an.

Auch das Schreiben kann zur inneren Ruhe und zum Abschalten vom Alltag verhelfen. Schauen Sie sich doch unseren Beitrag, „Viking feiert den Welttag der Poesie“ an, um etwas Inspiration zu finden.

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Um die tägliche Mediation nicht zu vergessen, ist es von Vorteil sich diese Zeit einzuplanen. Da im E-Mail Kalender schon einmal ein bisschen Chaos herrschen kann, haben wir für Sie Agenden & Kalender.

Für noch mehr Informationen rund um Büro und Arbeit schauen Sie doch mal auf unserer Facebook-Seite oder bei uns auf Twitter vorbei.

 

Eine Studie der Oxford University bestätigt, dass Meditation oder genauer gesagt Achtsamkeit–basierende kognitive Therapien genauso effektiv sind, wie einige Antidepressiva.
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