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Office Hacks: So bekämpfen Sie den Winterblues im Büro

Office Hacks: So bekämpfen Sie den Winterblues im Büro

Es ist dunkel, wenn Sie morgens ins Büro gehen und es ist dunkel, wenn Sie abends das Büro wieder verlassen. Zusätzlich stürmt und regnet es und die Kleidung fühlt sich die ganze Zeit über klamm an. Es ist schlicht und einfach ungemütlich und das kann einen schnell runterziehen und auf die Stimmung drücken. Dieses unzufriedene Gefühl ist eindeutig keine Seltenheit, denn rund jeder Dritte bekommt im Winter eine sogenannte Winterdepression und fühlt sich antriebslos und müde. Das ist tatsächlich noch ein Relikt aus der Steinzeit, denn unsere Vorfahren mussten es im Winter gezwungenermaßen ruhiger angehen lassen. Schuld war die mangelnde Nahrung in der kalten Jahreszeit, weshalb der Körper automatisch den Energieverbrauch runterfuhr, um wertvolle Ressourcen zu sparen.

Umso wichtiger ist es, dass man im Winter aktiv versucht, den sogenannten Winterblues zu bekämpfen. Denn seien wir mal ehrlich, manchmal kann das Privatleben und die Arbeit schon an sich sehr anstrengend und erschöpfend sein. Wenn sich dann aber noch dieses schlappe und lustlose Gefühl im Winter dazugesellt, bekommt man schnell nicht mehr viel auf die Reihe. Hier sind ein paar Ideen, mit denen sich die dunkle Jahreszeit im Büro vielleicht ein bisschen besser überstehen lässt.

https://www.flickr.com/photos/pevelpetros/ via Creative Commons

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Tageslichtlampen

Schuld an dem schlappen Gefühl im Winter ist nicht selten der Mangel an Tageslicht, denn Licht und Farbe haben auf den Körper und Geist eine intensive Wirkung. Deswegen fühlen wir uns im Frühling und Sommer meistens auch voller Tatendrang und können uns leichter zu Dingen wie dem Frühjahrsputz aufraffen. Das ist am Arbeitsplatz natürlich nicht anders. Daher wäre es eine Überlegung wert, sich für diesen Winter vielleicht zusammen mit den anderen Kollegen eine Tageslichtlampe für den Schreibtisch anzuschaffen, um dem Körper zumindest ein bisschen Licht zuzuführen.

Die Idee ist nicht neu, denn schon vor Jahrhunderten wurden kranke Menschen in die Sonne gelegt um den Heilungsprozess zu fördern. Und inzwischen ist es sogar wissenschaftlich bewiesen, dass sich Winterdepressionen durch Lichttherapie eindämmen lassen und eine übermäßige Produktion des Schlafhormons Melatonin, das für die winterliche Schlappheit verantwortlich ist, verhindert wird.

Frische Luft in der Mittagspause

Schnappen Sie sich Schal und Mütze und nichts wie raus aus dem Büro in der Mittagspause! Klar, häufig lädt das Winterwetter nicht gerade zum Spaziergang ein, allerdings ist frische Luft genau das Richtige, um Körper und Geist wieder in Schwung zu bringen. Besonders motivierend ist es, wenn Sie sich ein Ziel für den Spaziergang setzen: Zum Beispiel mal eben zur Post, um noch die letzten Weihnachtsbriefe zu verschicken oder zu dem kleinen Sandwichladen zwei Häuserblöcke die Straße runter, der immer so leckere Schinken-Käse Kreationen verkauft. Meistens findet sich auch der eine oder andere Kollege, der gerne mit eine Runde um den Block läuft. Bei frischer Luft kombiniert mit einem netten Kollegenplausch hat der Winterblues schon gleich weit weniger Chancen Sie runterzuziehen.

Mit den Kollegen nach Feierabend über den Weihnachtsmarkt schlendern

Eine Winterdepression kann nicht nur gewaltig auf die Stimmung drücken, sondern auch ein bisschen das Gefühl von Einsamkeit vermitteln. Dabei gibt es auch in den langen Wintermonaten einige Dinge, die Sie noch nach einem anstrengenden Arbeitstag unternehmen können. Sie müssen nicht immer nur alleine zu Hause auf der Couch sitzen. Wie wäre es, wenn Sie nach Feierabend mit Ihren Kollegen über den Weihnachtsmarkt gehen? Wien hat zum Beispiel gleich mehrere Märkte anzubieten, die alle einen Besuch wert sind. Ob der Christkindlmarkt am Rathaus, der Wintermarkt am Riesenradplatz oder der Weihnachtszauber beim Schloss Wilhelminenberg – für jeden Geschmack ist was dabei. Und das Gute ist, dass alle diese Märkte auch unter der Woche bis mindestens 21 Uhr geöffnet haben. Genüg Zeit also, um mit den Kollegen nett zu entspannen und die eine oder andere Tasse Feuerzangenbowle zu trinken.

https://www.flickr.com/photos/75696330@N02/ via Creative Commons

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Erkältungen vermeiden

Die Nase läuft, der Kopf dröhnt und alle Knochen tun weh. Die Erkältungszeit kommt meistens pünktlich zusammen mit dem kalten und nassen Wetter und sorgt noch zusätzlich für gedrückte Stimmung. Es ist natürlich schwer, in einem Großraumbüro den schon kranken Kollegen aus dem Weg zu gehen ­- besonders wenn man sich eine Küche teilt, gibt es meistens kein Entrinnen. Trotzdem kann man versuchen, das Risiko so gering wie möglich zu halten und den eigenen Körper nicht noch zusätzlich zum Winterblues zu strapazieren.

Wenn morgens der Wecker mal zu spät klingelt, dann ist man schnell versucht, einfach kurz mit nassen Haaren zur Arbeit zu gehen. Man kann ja schließlich einfach eine Mütze aufsetzen. Nasse Haare bei kaltem Wetter sind allerdings ein Garant für einen Arztbesuch ungefähr zwei Wochen später. Und wie wäre es im Büro mal mit einer kleinen Veränderung beim Standardgetränk? Anstatt wie sonst auch immer zur Tasse Kaffee zu greifen, gönnen Sie sich im Winter doch einfach mal eine Tasse heiße Zitrone. Der etwas säuerliche Geschmack wird Sie nicht nur munter machen, sondern Ihr Körper wird Ihnen auch die Vitamine danken. Und wenn man es ganz genau nehmen will, dann gibt es inzwischen auch kleine Desinfektionsmittel, die in jede Jackentasche passen. Damit lassen sich auch die letzten Viren der kranken Kollegen beseitigen.

Kurztrips oder ein Nachmittag im Spa-Bereich

Vielleicht haben Sie ein paar Überstunden gesammelt oder sogar noch ein paar Urlaubstage übrig? Dann nichts wie raus aus dem Alltags- und Arbeitstrott und für ein paar Tage wegfahren. Klar wäre es schön, für einige Zeit in die Sonne zu reisen. Das ist aber meistens mit deutlich mehr Aufwand verbunden und natürlich auch ein ziemlicher Kostenfaktor. Ein nettes Wochenende in einer anderen österreichischen Stadt kann jedoch genauso nett, deutlich günstiger und vor allem hilfreich sein, um einfach mal den Kopf freizubekommen. Neues zu sehen und zu erleben, lässt einen durchatmen und man kann sich nach ein paar Tagen wieder mit voll aufgeladener Batterie in die Arbeit stürzen.

https://www.flickr.com/photos/hotelarthur/ via Creative Commons

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Fall es aufgrund von fehlenden Urlaubstagen doch nicht zu einem verlängerten Wochenende reicht, dann gibt es immer noch die Option sich einen Nachmittag im Spa- und Saunabereich zu gönnen. Wie wäre es denn zum Beispiel mal mit einem Besuch in den Wiener Thermen? Die verschiedenen Saunen vertreiben garantiert jedes lustlose und schlappe Gefühl. Und wenn Ihnen immer noch ein kleines Extra gegen den Winterblues fehlt, dann spricht absolut nichts gegen eine schöne lange Massage. So tiefenentspannt zieht Sie selbst der längste Winter nicht runter. Und wer weiß, vielleicht färbt Ihre gute Stimmung ja auch auf den einen oder anderen Arbeitskollegen ab, der ebenfalls mit einer Winterdepression zu kämpfen hat?

Schuld an dem schlappen Gefühl im Winter ist nicht selten der Mangel an Tageslicht, denn Licht und Farbe haben auf den Körper und Geist eine intensive Wirkung.
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