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Gute Vorsätze, die Sie 2016 im Büro weiterbringen

Gute Vorsätze, die Sie 2016 im Büro weiterbringen

Gerade eben war es doch noch Frühling und plötzlich neigt sich das Jahr schon wieder seinem Ende zu. Wenn die Jahresrückblicke im Fernsehen laufen und die meisten Geschenke schon festlich eingepackt sind, dann ist der perfekte Zeitpunkt, um sich mit Glühwein und Keksen gemütlich hinzusetzen und gute Vorsätze für das neue Jahr zu schmieden. Mit dem Rauchen aufhören, die Eltern häufiger anrufen oder endlich den Keller entrümpeln- es gibt natürlich immer ein paar Veränderungen im persönlichen Bereich, die man in den nächsten zwölf Monaten gerne anpacken möchte. Aber auch im Hinblick auf die Karriere kann man sich ein paar Vorsätze aufschreiben, die 2016 zu einem erfolgreicheren und angenehmerem Arbeitsjahr werden lassen.

Selbst wenn jeder vierte Vorsatz schon in der ersten Woche wieder gebrochen wird, besteht doch immer noch die Chance, dass sich das eine oder andere Vorhaben tatsächlich dauerhaft verwirklichen lässt. Denn immerhin halten laut Umfrageergebnissen rund die Hälfte aller Erwachsenen ihre Vorsätze ganze sechs Monate durch und in dieser Zeit lässt sich sicherlich einiges verändern. Wir haben uns einmal ein paar Gedanken über umsetzbare Vorsätze rund um den Arbeitsplatz gemacht.

Freundlicher zu den Kollegen sein

Last-Minute-Aufgaben, dringende Besprechungen und dann noch der lange Jahresabschlussreport – manchmal weiß man im Büro vor lauter Stress nicht mehr, wo vorne und hinten ist. Nicht selten zeigt sich dieser Stress dann auch in Form von kurz angebundenen Antworten auf gut gemeinte Nachfragen der Kollegen. Wie wäre es also mit dem Vorsatz, freundlicher am Arbeitsplatz zu sein? Natürlich erwartet niemand, dass man mit einem jokergleichen Dauergrinsen durch den Flur läuft oder die Kollegen jeden Tag mit Pralinen vollstopft. Meist reichen bereits kleine Gesten, um auf andere Leute positiv zu wirken. Ein kleines Lächeln auch in stressigen Zeiten oder eine besonders freundliche Verabschiedung beim Verlassen des Büros am Abend sind Vorsätze, die sich doch vielleicht auch länger als nur eine Woche im Januar einhalten lassen.

https://www.flickr.com/photos/macrj/ via Creative Commons

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Die Arbeit nicht mit nach Hause nehmen

Man sitzt zu Hause auf dem Sofa und ist gestresst. Man sitzt beim Abendbrot mit der Familie und ist gestresst. Man macht einen Wochenendausflug und ist gestresst – denn die Arbeit ist immer noch im Hinterkopf. Es ist sicherlich nicht immer leicht, mit dem Schritt durch die Bürotür auch wirklich die Arbeit des Tages gedanklich hinter sich zu lassen und nicht auch noch zu Hause über Aufgaben nachzugrübeln. Aber als guten Vorsatz für das Jahr 2016 sollte man sich wirklich dazu entschließen, Arbeit und Privatleben künftig besser voneinander zu trennen. Niemand kann 24 Stunden am Tag alles geben, ohne über kurz oder lang zusammenzubrechen und krank zu werden. Zumal eine internationale Studie besagt, dass Vielarbeiter auch deutlich mehr Alkohol konsumieren als Kollegen mit kürzeren Arbeitszeiten. Der Grund dafür ist, dass der Alkohol als schnelles Mittel zur Entspannung nach einem stressigen Tag gesehen wird. Die Arbeit nicht mit nach Hause zu nehmen, sonders sich stattdessen zu entspannen, schlägt also gleich zwei Fliegen mit einer Klappe. Und falls das allen rationalen Argumenten zum Trotz schwer fällt, dann gibt es inzwischen auch diverse Apps, die beim Abschalten unterstützen und dienstliche E-Mails oder Anrufe des Chefs abblocken.

Genügend trinken während der Arbeitszeit

Meistens ist die Büroküche gar nicht weit weg, allerdings rafft man sich trotzdem nicht häufig genug auf, vom Schreibtisch aufzustehen und tatsächlich neue Getränke zu holen. Dabei ist es so wichtig, während eines langen Arbeitstages genügend Flüssigkeit zu sich zu nehmen, damit die Konzentration bleibt und lästige Kopfschmerzen am Nachmittag in Schach gehalten werden. Der menschliche Körper verbraucht schließlich ungefähr zwei bis drei Liter Wasser täglich und diese müssen ihm natürlich auch wieder zugeführt werden. Die Gesellschaft für Ernährung empfiehlt daher, pro Tag mindestens 1,5 Liter zu trinken. Bei körperlich anstrengender Tätigkeit ist die benötigte Menge natürlich noch höher. Mehr trinken gehört daher auf jeden Fall auf die Liste der guten Vorsätze für 2016.

https://www.flickr.com/photos/h4ck/ via Creative Commons

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Auch mal „Nein!“ sagen

Je nach Persönlichkeit fällt es Menschen unterschiedlich schwer, im Arbeitsleben auch einfach mal Nein zu Aufgaben oder Kollegen zu sagen. Viele möchten nicht als unkooperativ oder unkollegial erscheinen und die Kollegen nicht hängen lassen. Allerdings kommt irgendwann der Punkt, an dem man einfach nicht noch mehr Arbeitsaufgaben übernehmen kann, denn schließlich hat der Tag nur eine begrenzte Anzahl an Stunden. Es hilft niemandem, wenn man sich immer mehr verzettelt, sich die Papierberge auf dem Schreibtisch stapeln und diverse Aufgaben aus Zeitmangel einfach nicht rechtzeitig fertig werden können. Nehmen Sie sich daher vor, häufiger Nein zu sagen, bevor Ihnen alles über den Kopf wächst. Nur so können Sie Ihre eigentlichen Aufgaben auch tatsächlich ordentlich erledigen. Fällt Ihnen das schwer, dann üben Sie zuerst bei kleinen Zusatzaufgaben oder mit Kollegen, die Ihnen das nicht übel nehmen. Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen – auch nicht wenn es ums Neinsagen geht.

Weiterbildung

Der Schulabschluss liegt schon ein paar Jahre zurück und auch an die Unizeit erinnern Sie sich nur noch vage, weil der Arbeitsalltag im Büro schon längst zur Normalität geworden ist? Unter diesen Voraussetzungen löst das Wort „Weiterbildung“ häufig Panikanfälle und Schweißausbrüche aus. Dabei werden oftmals selbst Weiterbildungen, die nicht unbedingt direkt mit dem eigentlichen Job zu tun haben, vom Arbeitgeber gefördert oder sind von der Steuer absetzbar. Und wer weiß, vielleicht lassen sich der Spanischkurs oder die neuen Computerkenntnisse in Zukunft doch für die eine oder andere Arbeitsaufgabe einsetzen. Also Schluss mit lahmen Ausreden wie Alter oder Zeitmangel – nehmen Sie sich für nächstes Jahr eine Weiterbildungsmaßnahme vor!

https://www.flickr.com/photos/83633410@N07/ via Creative Commons

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Urlaubsplanung

Dieses Jahr sollen es zwei Wochen All-inclusive-Urlaub in Spanien sein und die Vorfreude steigt schon Monate vorher. Sie haben auch schon ein gutes Angebot gefunden und eigentlich steht dem Sommerurlaub jetzt nichts mehr im Weg. Eigentlich. Wäre da nicht die Urlaubsplanung im Büro, die regelmäßig zu Verzweiflung und Frustration führt. Denn genau in den zwei Wochen, die Sie sich ausgesucht hatten, fährt die einzige Kollegin, die sonst Ihre Vertretung übernimmt, mit Mann, Kind und Hund nach Dänemark. Und diese Kollegin hat den Urlaub schon vor Monaten in den Kalender eingetragen. Aber 2016 wird alles anders: Denn der letzte – aber wichtige – gute Vorsatz für das nächste Jahr ist die rechtzeitige Planung des Urlaubs. Tragen Sie am besten all Ihre Urlaubszeiten für das ganze Jahr im Januar ein, dann haben Sie später keine Probleme durch Überschneidungen mit Kollegen und können sich ganz entspannt auf die schönsten Tage freuen.

Hier finden Sie alles, was Sie brauchen, um die Liste Ihrer guten Vorsätze zu schreiben.

Ein kleines Lächeln auch in stressigen Zeiten oder eine besonders freundliche Verabschiedung beim Verlassen des Büros am Abend sind Vorsätze, die sich doch vielleicht auch länger als nur eine Woche im Januar einhalten lassen.
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