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Plötzlich stand ein Schloss inklusive Zugbrücke mitten auf der Arbeit…

Plötzlich stand ein Schloss inklusive Zugbrücke mitten auf der Arbeit…

Besonders am Anfang des Jahres ist die Motivation in vielen Büros nur sehr spärlich vorhanden und die meisten Kollegen laufen mit langen Gesichtern durch die Gegend. Um vielleicht dem einen oder anderen doch noch ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern, haben wir den Kollegen im Viking-Büro freie Hand beim Dekorieren ihrer Schreibtische gegeben – der Kreativität waren dabei keine Grenzen gesetzt.  Das hat ein Team direkt als Herausforderung aufgefasst und hat, frei nach dem Motto „Nicht kleckern, sondern klotzen!“, mitten im Büro eine riesige Festung aus Pappe konstruiert – sehr zur Überraschung der ahnungslosen Kollegen.

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Damit die Mission auch wirklich eine komplette Überraschung werden konnte, wurde die Festung in einer Nacht-und-Nebel-Aktion aufgebaut. Dafür mussten rund 500 Kartons, vier kreative Köpfe und viel Kaffee herhalten. Natürlich wollten unsere Büroritter sich die Reaktionen der Kollegen auf keinen Fall entgehen lassen und deswegen stellte das Team eine versteckte Kamera auf – es ist immer gut, wenn man ein Bild vom Chef hat, wie ihm die Kinnlade runterklappt. Hier können Sie sehen, wie die völlig überrumpelten Kollegen reagiert haben:

Unsere Burgherren haben das komplette Projekt für uns dokumentiert:

Vorbereitung

Kommen wir kurz zum eigentlichen Plan zurück: Um ein bisschen gute Laune im Büro zu verbreiten, sollten alle Mitarbeiter im Viking-Büro ihre Schreibtische dekorieren. Wie das ausgeartet ist, wissen Sie bereits. Bevor es allerdings mit dem eigentlichen Bau losgehen konnte, war allerdings Planung angesagt. Zuerst musste das Team austüfteln, wie sie die ganzen recycelbaren Materialien unter der Nase der Kollegen sammeln und verstecken konnten. Aber wo ein Wille ist, da ist auch ein Weg und schnell war eine Abstellkammer als Versteck gefunden.

Jetzt ging es allerdings erst richtig mit den Schwierigkeiten los, denn für die Entwicklung der Blue-Prints und Entwürfe war räumliches Denken gefragt. Schockschwerenot. Nichtsdestotrotz musste das Team da durch, denn die Entwürfe haben dabei geholfen die Dimensionen der Festung sowie die Materialnachfrage zu verdeutlichen.  Sobald alles bis auf den kleinsten Millimeter durchgeplant war, ging es an die eigentliche Herstellung der knapp 500 benötigten Ziegelsteile für die Festung. Diese wurden aus Pappe ausgeschnitten und dabei machte so manche Kriegsverletzung, in Form von Blasen an den Händen, unseren Bürohelden zu schaffen.

Konstruktion

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Ganz nach dem Vorbild der großen Baumeister der Geschichte – okay, unser Team hat zumindest kurz „Säulen der Erde“ geguckt – wurde bei der Konstruktion mit den Wänden angefangen. Bestehend aus zwei Kartons hatte jede Wand einen Durchmesser von 2m x 1m. Und weil man im Büro nie weiß, welche Angriffe zu überstehen sind, wurden die Wände durch überlappende Kartons extra gestärkt.

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Jetzt wurde es heiß – im wahrsten Sinne des Wortes – denn nun wurden die Wände mit Hilfe von Klebepistolen aneinandergeklebt. Und das sowas kein kleines Unterfangen ist, wird bei der Anzahl der verbrauchten Klebesticks deutlich: ganze 80 Stück mussten für die Festung ihr Leben lassen.

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Falls es Ihnen jetzt schon in den Fingern kribbelt, auch so ein Projekt in Ihrem Büro zu probieren, dann gibt es von uns noch einen kurzen Zwischenhinweis: Investieren Sie in ein Verlängerungskabel für Ihre Klebepistole. Wir haben uns, mal salopp gesagt, mit dem kurzen Kabel absolut einen abgebrochen.

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Bei dem eigentlichen Aufbau der Burg ist unseren Möchtegern-Rittern schnell deutlich geworden, dass eine klare Verteilung der Aufgaben an die einzelnen Teammitglieder am effektivsten ist. Zu viel Köche verderben bekanntlich den Brei. Die Schablonen für die Ziegelsteine wurden von zwei unserer Baumeister ausgeschnitten, während der Rest des Teams wie die Weltmeister diese dann an die vorbereiteten Wände geklebt hat.

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Was auf dem Foto wie die Explosion einer Papierfabrik aussieht, ist tatsächlich nur ein Ausschnitt aus dem Bauprozess. Das Chaos ist allerdings auch kein Wunder, denn immerhin hat das Team im Laufe der Nacht insgesamt 480 Ziegelsteine ausgeschnitten.

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Anscheinend herrschte gerade in der Nacht des Festungsbaus eine steife Brise im Büro, denn es fiel unseren Konstrukteuren ziemlich schwer, die Kartonwände der Burg tatsächlich senkrecht zu halten. Immerhin waren diese an einigen Stellen knapp 3 Meter hoch.

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Die Kartonwände konnten, nachdem die knapp 500 Ziegelsteine befestigt waren, endlich aufgerichtet werden.

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Und wie auf jeder guten Baustelle wurden selbstverständlich Bürostühle als Stützhilfen verwendet, bis die Wände richtig befestigt werden konnten. Das lassen wir jetzt mal so stehen.

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Nachdem die Wände standen, die Wunden an den Finger verarztet worden waren und die Sonne schon fast wieder am Aufgehen war, war es fast geschafft. Mit letzter Kraft wurde noch die Zugbrücke und die ritterlichen Flaggen befestigt, denn was wäre eine richtige Festung ohne?

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Heureka, die Festung steht

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Rom wurde nicht in einer Nacht erbaut, unsere Büro-Festung schon. In sieben Stunden, um ganz genau zu sein. Dazu kamen allerdings noch einmal rund zwei Stunden an Planung und Vorbereitung. Klar waren unsere heldenhaften Büroritter nach der langen Nacht völlig fertig, die Reaktionen der Viking-Kollegen am Morgen hat allerdings für die ganze Arbeit mehr als entschädigt.

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Kribbelt es Ihnen jetzt auch in den Fingern, etwas Ähnliches im Büro anzustellen? Zeigen Sie uns Ihre Projekte auf Twitter oder Facebook!

Wir haben alles an Klebefilm und Klebeband, um Ihr nächstes Projekt zusammenzuhalten.

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