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Schrecken am Morgen – Wie werde ich ein besserer Morgenmensch

Schrecken am Morgen – Wie werde ich ein besserer Morgenmensch

Noch schnell Zähneputzen und dann ab auf den Weg zur Arbeit, den Kaffee vom Bäcker an der Ecke und dann müssen wir schon laufen um noch die Bahn zur Arbeit zu bekommen. Immer diese Hektik am Morgen. Wenn wir nur etwas früher aufgestanden wären, dann wären wir jetzt weniger gestresst und würden weniger gereizt im Büro ankommen. Aber das Bett war so warm und die Schlummertaste ist einfach zu schnell gedrückt. In einer perfekten Welt wären wir wohl alle Morgenmenschen. Sind wir aber nicht. Jeden Tag würden wir alle ausgeruht und frisch aufwachen und in den Tag starten können. Das ist so leider aber nicht.

Unmittelbar nach dem Aufwachen ist man am klügsten“ soll eist Konrad Adenauer gesagt haben und „Der frühe Vogel fängt den Wurm“ ist ja bekanntlich ein altes deutsches Sprichwort. Alles schön und gut, aber wie sollen wir zum Morgenmenschen werden, wenn wir morgens einfach nicht aus dem Bett kommen?

Wir haben einmal für Sie recherchiert und haben die besten Tipps zusammengefasst, wie Sie von der Nachteule zur Lerche werden.

Frau streckt sich

 

Schreiben Sie sich einen Plan

„Ich schreibe es auf, also passiert es auch“, hört sich vielleicht etwas einfach an, aber tatsächlich sind wir motivierter und entschlossener den Plänen auch wirklich zu folgen, wenn wir sie niedergeschrieben haben. Nehmen Sie sich also am besten die Zeit und denken Sie am Abend zuvor über den folgenden Tag nach. Was wollen Sie schaffen und erreichen und wann müssen Sie dafür aufstehen? Außerdem hilft eine Abendroutine den Körper auf das zu Bett gehen vorzubereiten. Schreiben Sie also auch auf, wie diese Routine aussehen soll.

Schluss mit den flimmernden Geräten vor dem Schlafengehen

Es hört sich vielleicht ein wenig radikal an, weil die meisten von uns eben daran gewöhnt sind, unsere Social-Media-Kanäle vor dem zu Bett gehen zu checken oder bis kurz vor dem Einschlafen den Fernseher eingeschaltet zu lassen. Allerdings ist es wissenschaftlich nachgewiesen, dass der Schlaf durch den hellen Bildschirm gestört wird und der Körper schwerer in den Schlafmodus übertreten kann. Im Übrigen schauen viele von uns den ganzen Tag im Büro auf einen Bildschirm, sodass der Körper eine Entspannungsphase dringend benötigt.

Gehen Sie früher zu Bett

Wer ausgeruhter sein will, sollte mehr schlafen. Klar, denken Sie jetzt vielleicht, das macht Sinn. Aber viele von uns fragen sich auch: wie noch mehr Schlaf in den vollen Tag reinquetschen? Sie müssen es planen. Genauso wie das Fitnesstraining oder den Kaffee mit der Freundin sollten Sie Ihre 7-9 Stunden Schlaf fest in den Tagesablauf einplanen. Es gibt viele Menschen, die behaupten zu beschäftigt zu sein für mehr Schlaf, aber eine andere Tagesstruktur kann schon helfen, sodass Gesundheit und Karriere auch gut unter einen Hut passen. Immerhin hat eine Harvard-Studie ergeben, dass ein gesunder Schlaf unmittelbar in Verbindung mit einem besseren Stoffwechsel, höherem Konzentrationsvermögen und einem reduzierten Stresslevel steht.

Vergessen Sie die Schlummertaste

Das Ausstellen der Snooze Funktion erleichtert das Aufwachen und Aufstehen am Morgen sehr, denn sollten Sie nach dem ersten Alarm noch einmal richtig einschlafen und dann vom nächsten Snooze-Rhythmus geweckt werden, wird möglicherweise die Tiefschlafphase des Körpers, der so genannte circadiane Rhythmus (REM cycle) gestört. So fühlen Sie sich noch müder als vorher und haben noch weniger Lust das warme Bett zu verlassen. Stellen Sie also Ihren Wecker auf die Uhrzeit, zu der Sie wirklich aufstehen müssen und platzieren Sie den Wecker im Raum möglichst weit weg vom Bett, sodass Sie aufstehen müssen, um diesen abzuschalten. Erstmal aus dem Bett vergeht auch ganz schnell der sonst so unwiderstehliche Wunsch sich noch einmal umzudrehen und „5 Minuten“ weiterzuschlafen.

Frau macht Dehnungsübungen am See

 

Sport am Morgen vertreibt Kummer und Sorgen

Bewegung am Morgen hilft, richtig fit und wach für den Tag zu werden. Wem das Hardcore-Workout im Sportstudio zu viel ist in den frühen Morgenstunden, der kann auch kleine Yoga- oder Meditationsübungen zu Hause machen. Auch richtig Strecken und ein paar Kniebeugen können den Kreislauf schon gut in Schwung bringen. Wichtig ist: verlassen Sie das Bett. Auch für ein paar Minuten Meditation, denn sonst werden die Augenlieder doch wieder schwer.

Frühstücken Sie in Ruhe

Wer morgens kein Frühstück isst, tut dem Körper keinen Gefallen, deshalb: Nehmen Sie sich Zeit für sich am Morgen. Setzen Sie sich in Ruhe an den Tisch und genießen Sie ein reichhaltiges, gesundes Frühstück. Joghurt und Müsli mit Früchten zum Beispiel gibt dem Körper lange Energie für den Tag.

Frau isst Müsli

 

Sollten Ihnen alle diese Tipps jedoch nichts bringen, ist das auch keine Schande, denn Forscher der Universität Madrid haben herausgefunden, dass Lerchen, die früh am Morgen aufstehen zwar in der Jugend die besseren Schulnoten haben, weil Sie einfach früher wach sind und in der Schule aufpassen können. Allerdings haben die Nachteulen am Ende höhere Chancen die besseren Jobs zu bekommen, weil ihr konzeptionelles und induktives (schlussfolgerndes) Denkvermögen besser ausgeprägt ist. Alles also halb so schlimm mit dem langen Schlafen (wenn man es sich Job-technisch leisten kann).

 

Wenn es mal wieder eine kurze Nacht war und Sie vor einem wichtigen Meeting noch einmal so richtig Kraft auftanken müssen, dann hilft vielleicht ein kleiner Powernap? Alles zum Thema finden Sie in unserem Artikel „Mit Powernaps und Relaxräumen die Produktivität steigern.

 

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Haben Sie jetzt auch Lust bekommen, Ihren Tag besser zu planen damit Sie abends früher zur Ruhe kommen? Wir haben Agenden und Kalender für Sie im Angebot.

 

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„Der frühe Vogel fängt den Wurm“. Wir haben für Sie recherchiert und die besten Tipps zusammengefasst, wie Sie von der Nachteule zur Lerche werden.
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