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30 Grad im Büro – Was soll ich nur anziehen?

30 Grad im Büro – Was soll ich nur anziehen?

Die Temperaturen steigen, der Sommer kommt immer näher und die erste Hitzewelle lässt bestimmt nicht lange auf sich warten. Aber eine Klimaanlage im Büro steht häufig noch auf der Wunschliste. Am liebsten würde man sich für diese Zeit frei nehmen und mit einem Cocktail in der Hand im Bikini oder Badehose ins nächsten Freibad liegen. Da sich die hitzefreien Tage in Grenzen halten – ach wie schön war das doch in der Schule- , heißt es Zähne zusammenbeißen und ab in die Büro-Sauna. Doch wie sieht es eigentlich mit dem Büro-Dresscode im Sommer aus? Und wie ist das in anderen Ländern? Generell gilt: Die Kleidungsvorschriften in einer Bank oder einer Anwaltskanzlei werden immer anders sein, als im Kreativbüro. International gesehen gibt es aber trotzdem einige Unterschiede. Wir haben für Sie einen Büro-Dresscode zusammengstellt und uns auch bei unseren internationalen Kollegen umgehört.

Mann in Hemd und Krawatte

https://www.flickr.com/photos/kentwang/20012788729/

Österreich/Deutschland

Der Dresscode in Österreich und Deutschland ist in den meisten Firmen noch immer recht streng. Egal ob Winter oder Hochsommer, man muss adrett gekleidet am Arbeitsplatz erscheinen-, sonst gibt es böse Blicke vom Kollegen. Um dies zu vermeiden, haben wir für Sie die wichtigsten Punkte zusammengefasst:

Das richtige Schuhwerk – Sandalen und FlipFlops haben im Büro nichts zu suchen. Halbgeschlossene Schuhe, wie zum Beispiel Ballerinas, sind eine gute Alternative. Männer müssen bei Anzugschuhen oder Loafers bleiben.

Kurz und knapp – aber bitte nicht im Büro. Bauchfreie Tops sind gerade der totale Modetrend, dennoch haben diese nichts im Büro verloren. Sei es Blusenausschnitt, Kleid oder Rock, es sollte nicht zu knapp sein. Bei Röcken und Kleidern gilt noch immer die Regel: Solange das Knie bedeckt ist, ist alles im grünen Bereich. Die hautfarbenen Feinstrümpfe dazu dürfen aber auch bei noch so heißen Temperaturen nicht fehlen. Für das männliche Geschlecht gibt es schlechte Nachrichten, denn es gibt relativ wenige sommerliche Alternativen um der langen Kleidung zu entgehen. Kurze Männerhosen gehören ebenso wenig ins Büro, wie Miniröcke.

Knallfarben – Um nicht als Kanarienvogel im Büro aufzufallen, setzen Sie knallige Farben besser gemäßigt ein. Verwenden Sie diese als Akzente und kombinieren Sie sie mit gedeckteren Farben.

Tattoos zwar werden die Körperbilder immer alltagstauglicher, dennoch sind sie in den meisten Büros nicht gern gesehen. Sollte Ihre Tattoowierung durch sommerliche Kleidung sichtbar werden, fragen Sie Ihren Chef besser mal kurz, ob es erlaubt ist. Damit behalten Sie Ihren positiven Eindruck und fallen nicht negativ als Bürorebell auf.

Top Tipp: Greifen Sie zu dünneren Stoffen, wie zum Beispiel Baumwollstoffe. Versuchen Sie auf synthetische Stoffe zu verzichten, denn diese sind wie ein Neoprenanzug, in der sich die Hitze noch mehr aufstaut. Achten Sie aber darauf, das die dünnen Stoffe nicht durchsichtig sind, um peinliche Situationen, wie das Durchblitzen von Unterwäsche, zu vermeiden.

Niederlande

Strandmode hat auch in den Niederlanden nichts im Büro verloren. Holländer sind uns in Sachen Bürokleidung relativ ähnlich, es gilt nicht zuviel Haut und Dekollté zu zeigen, keine FlipFlops und Sandalen und das Bürooutfit sollte auch hier keine durchsichtigen Blusen beinhalten. Träger- oder halterlose Tops sind verpönt und für die Männer müssen lange Hosen her.

Bild von Hand und Kleid

https://www.flickr.com/photos/63405864@N04/20380663185/

Spanien

Mode ist in Spanien ein wichtiges Statussymbol. Demnach sind Designerklammotten sehr beliebt. Bei Hemden und Krawatten heißt es in Spanien: Mut zur Farbe. Generell ist alles ein wenig legerer als in Österreich und helle Farben sind vollkommmen in Ordnung. Irgendwann ist dann aber doch die Grenze erreicht, denn Strandklamotten im Büro sind auch hier nicht erwünscht.

Frankreich

Kommen wir zum Land der Mode. Unsere Kollegen aus Frankreich haben uns berichtet, dass solange es stilvoll und nicht vulgär ist, alles erlaubt ist. Mit anderen Worten: Alles kann, nichts muss. Durchsichtige Blusen und kurze Röcke sind volkommen in Ordnung, solange sie stilvoll kombiniert werden. Eleganz und Stilsicherheit sind das oberste Gebot- das hat auch schon Coco Chanel gepredigt. Turnschuhe und FlipFlops haben dementsprechend in französischen Büros nichts verloren. Es gilt wieder darauf zu achten, in welchem Bereich man tätig ist. Am Bankschalter ist ein anderer Dresscode gefragt, als im Modebüro.

Großbritannien

Dass bei den Inselbewohnern die Dinge oft anders laufen, ist schon länger bekannt. Take it easy  lautet die Devise. Aufgrund strenger Anti-Diskriminierungsgesetzte gibt es oftmals wenige Kleidungsvorschriften. Sandalen, herausblitzende Tattoos und knallige Farben werden in den meisten Büros akzeptiert. Auch bei den Büros, in denen der Dresscode etwas strenger ist, gibt es regelmäßig „Casual days“ bei denen man in bequemeren Klamotten in die Arbeit kommen darf. Bei Kundenmeetings sieht die Sache aber schon wieder anders aus, denn hier kommt man ohne Hosenanzug und Etuikleid nicht aus.

Auch in österreichischen Büros hat sich die Kleiderordnung schon etwas gelockert. Ganz nach dem Vorbild von Facebook-Gründer Mark Zuckerberg werden trendige Turnschuhe und komfortable Kleidung immer bürotauglicher – denn was Millionäre können, können wir Normalos ja schließlich schon lange.

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Wenn es bei der Kleidung schon nicht farbig sein darf, dann aber zumindest beim Schreibtischzubehör: Wir haben Textmarker, verschieden farbige Kugelschreiber und bunte Permanent-Marker für Sie.

Arbeits- und Bürothemen müssen nicht immer langweilig sein. Gucken Sie doch mal bei uns auf Facebook oder Twitter vorbei und schmunzeln Sie mit uns über den einen oder anderen Bürounsinn.

Die Kleidungsvorschriften in einer Bank oder einer Anwaltskanzlei werden immer anders sein, als im Kreativbüro. International gesehen gibt es aber trotzdem einige Unterschiede.
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